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Presse
22.11.2017
Ein eigenes Filmhaus für Berlin – Auftaktveranstaltung Kulturklub der CDU-Fraktion Berlin am 20.11.2017
Am Montagabend diskutierten im neu eröffneten Kino Delphi Lux auf Einladung der CDU-Fraktion Berlin zentrale Akteure des internationalen Filmstandortes Berlins über die Einrichtung eines zentralen Filmhauses für die Hauptstadt. 

Am Montagabend diskutierten im neu eröffneten Kino Delphi Lux auf Einladung der CDU-Fraktion Berlin zentrale Akteure des internationalen Filmstandortes Berlins über die Einrichtung eines zentralen Filmhauses für die Hauptstadt.

Auf dem Podium saßen der Festivaldirektor der Internationalen Filmfestspiele Berlins Dieter Kosslick, die Geschäftsführerin der Filmförderung des Medienboard Berlin-Brandenburg Kirsten Niehuus, der künstlerische Direktor der Deutschen Kinemathek Dr. Rainer Rother sowie der medien- und haushaltspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Christian Goiny. Moderiert wurde die Diskussion von dem kulturpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion Dr. Robbin Juhnke.

Dr. Rainer Rother sprach sich für einen offenen und transparenten Ort aus, an dem von morgens bis Mitternacht immer etwas los sein sollte. Er sagte: „Es muss ein Haus für das Publikum sein.“

Dieter Kosslick hob den „gigantischen finanziellen Umsatz“ hervor, der jährlich durch die Berlinale in die Berliner Kassen gespült werde und insbesondere den Potsdamer Platz mit Leben erfülle. Er sehe die Chance, den Parkplatz des Martin-Gropius-Baus, den ehemaligen Standort des Völkerkundemuseums, zu einem „audiovisuellen Gravitationszentrum“ zu entwickeln.

Kirsten Niehuus zeigte sich überzeugt, dass ein belebtes Haus nur im Zusammenspiel von Filmschaffenden und Publikum zu entwickeln sei. Sie freue sich auf eine spannende Herausforderung, den Filmstandort Berlin als eine Mischung aus Tate Modern London, Eye Amsterdam und Silent Green Berlin zu denken, bei dem „shared working places“ nicht fehlen dürften. Als potenziellen Standort brachte sie das Tempelhofer Feld ins Gespräch.

Christian Goiny unterstrich die finanzielle Dimension und betonte, dass ein von Bund und Land kofinanziertes Filmhaus eine nachhaltige Alternative zu den kostenintensiven und instabilen Mietverhältnissen der zentralen Akteure der Filmregion Berlin sei.

Abschließend war sich das hochkarätige Podium einig, dass sich das Land Berlin gemeinsam mit dem Bund für die zukünftige Entwicklung des Filmstandortes Berlin engagieren müsse, um die internationale Strahlkraft und Konkurrenzfähigkeit der Berliner Medien- und Filmbranche zu stärken.

Die CDU-Fraktion Berlin fordert den Senat auf, sich für einen neuen Standort einzusetzen, der zentralen Akteuren der immer wichtiger werdenden Filmwirtschaft Berlins eine Hauptstadtrepräsentanz und dauerhafte Heimat bietet. Die CDU-Fraktion Berlin wird das Thema aktiv begleiten und im Frühjahr 2018 – sobald die Machbarkeitsstudie des BKM vorliegt – erneut zu einem Werkstattgespräch einladen. Jetzt geht es darum, keine Zeit zu verlieren.



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