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22.10.2018 | Der Landkurier/Peter Trapp
Der Spandauer Süden würde von einer Sicherstellung der Einsatzfähigkeit von Berliner Rettungskräften profitieren!
Peter Trapp über die Gewährleistung des Brandschutzes und des Rettungsdienstes

Die Gewährleistung des Brandschutzes und des Rettungsdienstes ist in Berlin, aber auch vor allem hier im Spandauer Süden, ein wesentlicher der Teil der Daseinsvorsorge. Voraussetzung, um diesen Teil der Daseinsvorsorge zu gewährleisten ist, dass die dafür verantwortliche Berliner Feuerwehr über ausreichend funktionsfähige Fahrzeuge verfügt.

 

An dieser Voraussetzung hapert es aber in Berlin. Für den Brandschutz werden in Berlin überwiegend Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeugen (LHF) des Typs 16/12 City verwendet. Davon gibt es in Berlin insgesamt 102 Stück. Davon haben aktuell 83 die vorgeschriebene Nutzungsdauer von 14 Jahre zum Teil um fast zwei Drittel überschritten. 19 weitere Fahrzeuge werden spätestens im nächsten Jahr die vorgesehene Nutzungsdauer überschreiten (vgl. Drs. 18/15561). Das ist aktuell ein Anteil von über 80 % an überalterten Fahrzeugen.

Eine Überalterung der Fahrzeuge ist aufgrund der in der Regel nur auf die Nutzungsdauer beschränkte Vorhaltefrist von Ersatzteilen damit verbunden, dass Fahrzeuge nicht mehr oder nur mit erheblichem Aufwand repariert werden können. Dies führt zu langen Ausfallzeiten und reduziert den ohnehin begrenzten Bestand an LHF zusätzlich. Dadurch fehlen wichtige Fahrzeuge, was dazu führt, das Fahrzeuge – in der Regel von Wachen der Freiwilligen Feuerwehr - abgezogen werden. Dadurch wird aber die Freiwillige Feuerwehr geschwächt, die ohnehin an einem Mangel an Nachwuchskräften leidet. So entsteht ein Teufelskreis.

Hinzu kommt, dass immer öfter Löschhilfefahrzeuge außer Dienst gestellt werden müssen, weil nicht genügend Personal vorhanden ist oder weil vorhandenes Personal vorrangig für den Rettungsdienst eingesetzt wird. Allein bis März 2018 erfolgten mehr Außerdienststellungen als im gesamten Jahr 2017 (vgl. Drs.18/13911). 

Dem steht eine wachsende Bevölkerungszahl und eine damit verbundene wachsende Einsatzzahl gegenüber. Zugleich wird immer häufiger der Ausnahmezustand Rettungsdienst ausgerufen, der auch dazu führt, dass LHF, sofern vorhanden, für den Rettungsdienst genutzt werden, weil nicht genügend Rettungswagen vorhanden sind.

Die Zahlen zeigen mithin einen Teufelskreis, der nur durchbrochen werden kann, wenn der Berliner Feuerwehr endlich mehr Personal und mehr Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Deshalb sind der Berliner Feuerwehr für die Beschaffung von Fahrzeugen im Bereich des Brandschutzes, des Rettungsdienstes wie auch des Katastrophenschutzes kurzfristig einen Betrag von 160 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Davon würden auch Kladow, Gatow und die Wilhelmstadt profitieren!

 

 



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